Als innovative Errungenschaft im Bereich der Polymer-Verbundwerkstoffe ersetzen Kunststoff-Spundbohlen dank ihrer wesentlichen Vorteile – Korrosionsbeständigkeit, Leichtbauweise und ökologische Nachhaltigkeit – nach und nach herkömmliche Stahlspundbohlen und Betonpfähle. Sie haben völlig neue technische Lösungen in Bereichen wie dem Sickerwassermanagement im Wasserbau, der Baugrubenverbauung und der ökologischen Sanierung etabliert und sind zu einer treibenden Kraft für die nachhaltige Entwicklung des Bauwesens geworden.
Was die Umweltbilanz angeht, verbraucht ihre Herstellung 60% weniger Energie als die von Stahl, sie sind zu 100% recycelbar und umweltfreundlich, was im Einklang mit den “Dual-Carbon”-Zielen und den vom Ministerium für Wasserressourcen empfohlenen Standards steht. Wirtschaftlich gesehen liegen ihre Anschaffungskosten um 20% unter denen herkömmlicher Stahlspundwände, und sie erfordern während ihres gesamten Lebenszyklus keine Korrosionsschutzmaßnahmen, was die Gesamtinvestitionskosten des Projekts erheblich senkt. Was die Anpassungsfähigkeit betrifft, so halten sie rauen Umgebungsbedingungen wie sauren oder alkalischen Bedingungen, marinen Umgebungen und komplexen geologischen Verhältnissen stand und zeigen dabei eine hohe Stabilität bei Hochwasserschutz- und Sickerwasserverhütungsmaßnahmen.